„Jetzt suche ich eigentlich nur noch einen cognacfarbenen Gürtel.“

… Mann in der Einkaufszone zu seinem Begleiter.

„Du Erika, ich bin grad in der Kaufhalle.“

… telefonierende Frau an der ALDI-Kasse.

„Nein, das ist gemein! Die Polizei darf nicht einfach so über andere Leute bestimmen!!“

… Fünf- bis Sechsjähriger in der Straba laut und empört zu seiner Mama.

„Warte jetzte … wehe!!!“

… junger Mann an der Eingangstür des Schuhladens zu seiner Begleiterin, die sich jedoch nicht beeindrucken ließ und im Laden verschwand. Zurück blieb ein völlig verdutzter vorweihnachtsgestresster Einkaufstütenträger.

„Da steckte noch was drinne!“

… Schleußigerin nach dem Hinterherrennen und Übergeben eines 20-€-Scheins an einen jungen Mann, schon ein paar Meter vom Volksbank-Automaten entfernt.

„Das sind die Spielregeln des Lebens. Da muss man sich anpassen. Sonst wird das nichts.“

… väterliche Worte eines Mannes zu einem etwa 7jährigem Jungen.

„Tja, das ist halt genormt.“

… häufigste Antwort auf die Zumutungen der fordistischen Bauweise in Großküche bzw. Essensausgabe.

„Ich find’s scheiße, wenn ich morgens aufsteh‘ und in Deiner Küche riecht’s nach …“

… gern hätte ich das entscheidende Wort noch verstanden, was er ihr in dem eindringlichen Gespräch um Mitternacht auf leerer Straße an den Kopf warf.

„Jestern hab ick so Bio-Fleisch jehabt … so Stück abjeschnittn und inne Pfanne jehaun … war echt lecker!“

… telefonierende Punkerin im MäcGeiz.

„Das war nicht weise, das war pädagogisch.“

… jemand am Telefon.

„Ich hab‘ nichts drunter.“

… Frau an der Penny-Kasse, als sie die Kassiererin unter etwas in ihrem Wagen schauen ließ. Ich verkniff mir den Spruch 😉

„Wenn ich das inszeniere, was er mitbringt, dann ist das total gut, dann ist das authentisch.“

… Passantin zu ihrem offensichtlichen Theaterkollegen.